Glossar
AFL
After-Fade Listen. Hört das Post-Fader-/Post-Pan-Signal über das Control-Room-Monitoringsystem und die Master-Meter ab.
Aux-Wege
Sechs zusätzliche Mix-Busse, Aux 1–6, die typischerweise für Effekt-Sends oder andere Aux-Ziele verwendet werden. Aux-Busse können aus dem LF- oder SF-Pfad gespeist und pre- oder post-fader betrieben werden. Cue A und Cue B sind separate Cue-Busse, die primär für Foldback vorgesehen sind.
Aux Master
Regelt den Gesamtpegel eines Aux-Ausgangs, nachdem die einzelnen Kanal-Send-Pegel den Mix erzeugt haben. Aux Master SOLO ist immer AFL.
Bus Master
Die abschließende ±10-dB-Pegelregelung des entsprechenden Record-Bus-Ausgangs.
CUT
Schaltet den zugehörigen Signalweg stumm. CUT-Bedienelemente stehen sowohl in SF- und LF-Pfaden als auch in mehreren Master-Sektionen zur Verfügung.
DIM
Reduziert den Control-Room-Monitorpegel um 15 dB. DIM wird außerdem automatisch aktiviert, wenn Talkback verwendet wird.
Equalizer
Der aufteilbare Vierband-EQ besteht aus HF- und LF-Shelving-Bändern sowie zwei parametrischen Mittenbändern. Die HF/LF- und MIDS-Sektionen können unabhängig zwischen LF- und SF-Pfad umgeschaltet werden.
FLIP
Vertauscht die Mic/Line- und DAW-Quellen zwischen LF- und SF-Pfad. Normalerweise speist Mic/Line SF und DAW LF; bei gedrücktem FLIP speist DAW SF und Mic/Line LF.
Foldback
Ein Künstler-Monitormix, der über Foldback A oder Foldback B ausgegeben wird und normalerweise Cue A und Cue B verwendet. Talkback kann ebenfalls zu beiden Foldback-Ausgängen geroutet werden. Die Ausgänge führen Line-Pegel und speisen normalerweise einen Kopfhörerverstärker bzw. ein Verteilersystem.
In-Line
Eine Mischpultarchitektur mit zwei Signalwegen in jedem physischen Kanalzug. Beim ASP4816-SE sind dies SF- und LF-Pfad, sodass Mic/Line- und DAW-Return-Quellen Kanalbearbeitung und Routing-Funktionen gemeinsam nutzen können.
Insert Point
Eine Send-/Return-Verbindung, mit der externe Signalbearbeitung seriell in einen Signalweg eingeschleift werden kann. Die Mic/Line- und DAW-Kanal-Inserts werden mit ihren jeweiligen INSERT IN-Bedienelementen geschaltet. Für die Subgruppenpfade stehen ebenfalls separate Insert-Anschlüsse zur Verfügung.
LF
Long-Fader-Pfad. Empfängt normalerweise den DAW-Eingang und wird hauptsächlich für Monitoring und Mixing verwendet. Beim ASP4816-SE sind die dunkleren Bereiche des Kanalzugs dem LF-Pfad zugeordnet. FLIP kann die Mic/Line- und DAW-Quellen zwischen LF und SF vertauschen.
Line
Ein Eingang für Line-Pegelquellen wie Audio-Interfaces, Wandler und anderes externes Equipment.
Mic
Der XLR-Mikrofoneingang für Mikrofone und andere geeignete Quellen mit niedrigem Pegel.
Mix
Weist ein Signal dem Haupt-Stereo-Mix-Bus zu. Sowohl LF- als auch SF-Pfad können auf Mix geroutet werden.
PAN
Positioniert ein Signal innerhalb eines Stereo- oder ungeraden/geraden Buspaars. Der LF-PAN-Regler arbeitet im Stereo Mix Bus. Der SF-PAN-Regler kann ein Signal bei aktiviertem PAN-Routing auf ausgewählte ungerade/gerade Record-Busse verteilen.
PFL
Pre-Fade Listen. Hört ein Signal vor dem Kanalfader über das Control-Room-Monitoringsystem und die Master-Meter ab.
Q
Regelt die Bandbreite eines parametrischen EQ-Bands. Höhere Q-Werte wirken auf einen schmaleren, niedrigere Q-Werte auf einen breiteren Frequenzbereich. Das ASP4816-SE bietet bei beiden parametrischen Mittenbändern einen Q-Bereich von ungefähr 0,65–3,8.
Routing
Weist ein Signal einem oder mehreren der 16 Record-Busse zu. Wenn ein ungerades/gerades Buspaar gewählt und PAN aktiviert ist, kann das Signal zwischen diesen Bussen positioniert werden.
SF
Short-Fader-Pfad. In der normalen Konfiguration empfängt er den Mic/Line-Eingang und wird üblicherweise für Record-Bus-Routing verwendet. Der SF-Pfad kann auch auf den Stereo Mix Bus geroutet werden. Beim ASP4816-SE sind helle Bereiche der Bedienoberfläche und helle Signalweg-Wahltasten dem SF-Pfad zugeordnet.
SHIFT
Schaltet die acht Record-Bus-Routing-Bedienelemente von den Bussen 1–8 auf die Busse 9–16 um.
Solo in Place (SIP)
Legt das Post-Pan-Signal der solo geschalteten Kanäle auf den Stereo-Mix-Ausgang und schaltet die übrigen Mix-Signale stumm. Die PFL/AFL-Auswahl hat im SIP-Modus keine Wirkung. Da SIP den Stereo-Mix-Ausgang verändert, wird dies mit aufgenommen, wenn dieser Ausgang aufgezeichnet wird.
Stereo Mix Bus
Der zentrale Links/Rechts-Summenbus des Mischpults. Mit MIX zugewiesene Signale speisen diesen Bus. Sein Ausgang steht an den drei Stereo-Mix-Ausgangspaaren zur Verfügung und kann außerdem als Control-Room-Monitorquelle gewählt werden.