Übersicht
Horizon 8P ist als Aufnahme- und Monitoring-Frontend eines Horizon-Systems konzipiert. Seine acht Audient Console Preamps verarbeiten Mikrofon- und Line-Signale. Dieselben acht Eingangskanäle können einzeln auf die D-sub-Line-Returns umgeschaltet werden, wenn Sie mit externen Vorverstärkern, einem Mischpult oder anderen Line-Pegel-Geräten arbeiten.
Auf einen Blick
- 8 Mic/Line-Preamp-Kanäle, mit JFET Instrument Inputs auf den Kanälen 1–2
- 8 schaltbare D-sub-Line-Returns und 8 unabhängige D-sub-Line-Ausgänge
- Dedizierte Main-Monitorausgänge, 2 zusätzliche TRS-Line-Ausgänge, 2 Kopfhörerausgänge und 4 Independent Mixes
- 2 optische Digital-Ein-/Ausgangsbänke für ADAT oder S/PDIF
- BNC-Word-Clock und Thunderbolt-Anbindung für Horizon-Systeme mit mehreren Geräten. Kaskadierte Horizon-Systeme müssen über BNC-Word-Clock getaktet werden
Die Kanäle 1 und 2 verfügen außerdem über frontseitige JFET Instrument Inputs, über die Gitarren, Bässe und andere Instrumentenquellen direkt in dieselben Eingangskanäle geführt werden können. Preamp-Gain, Phantom Power, Pad, der variable Hochpassfilter und die ORBIT-Impedanz können über die Hardware oder Horizon Control gesteuert werden, sodass Frontseite und Software zwei Ansichten desselben Eingangssystems darstellen.
Das Monitoring ist in denselben Workflow integriert. Horizon 8P bietet dedizierte Main-Monitorausgänge, zwei zusätzliche TRS-Line-Ausgänge, zwei unabhängig geregelte Kopfhörerausgänge und vier Independent Mixes für Cue- oder alternative Monitoring-Mischungen. Die zusätzlichen TRS-Ausgänge können für Line-Ausgangsrouting oder über ein Monitor Profile als alternativer Monitorpfad verwendet werden. Mit dem latenzarmen Mixer in Horizon Control können Sie diese Mischungen unabhängig von dem Pegel erstellen, der zur Aufnahme an die DAW gesendet wird.
Zwei optische Digital-Eingangs- und Ausgangsbänke stellen ADAT- oder S/PDIF-Konnektivität bereit, während BNC-Word-Clock die digitale Synchronisation übernimmt. Zwei Thunderbolt-Ports verbinden Horizon mit dem Host-Computer und ermöglichen das Hinzufügen weiterer Horizon-Geräte. Bis zu vier Horizon-Geräte können gemeinsam verwendet werden, wobei ein Gerät als Primary-Gerät für das aktive Monitoring fungiert.
Das Display der Motion UI und das Control Wheel ermöglichen direkten Zugriff auf die wichtigsten Eingangs-, Ausgangs- und Monitoring-Funktionen über die Hardware. Horizon Control erweitert dies um den vollständigen Mixer, Monitor Controller, Monitor Profiles, Speaker Layouts, Metering, Routing Matrix und die Geräteeinstellungen, die in diesem Handbuch behandelt werden.